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CT Wirbelsäule 

Letzte Aktualisierung: February 19, 2024

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Die Computertomografie (CT) hat die medizinische Bildgebung revolutioniert und liefert detaillierte Querschnittsbilder des menschlichen Körpers. Ein CT der Wirbelsäule ist ein medizinisches Bildgebungsverfahren, das mithilfe von Röntgenstrahlen detaillierte Bilder der Knochen, Bandscheiben und Nerven in der Wirbelsäule erstellt. Der Scan erzeugt Querschnittsbilder, die es dem medizinischen Fachpersonal ermöglichen, die Wirbelsäule sehr detailliert darzustellen und etwaige Anomalien oder Probleme zu erkennen.

CT Wirbelsäulen oder MRT Wirbelsäule?

Bevor wir uns im Detail mit der Wirbelsäulen-CT befassen, ist es wichtig, die wichtigsten Unterschiede zwischen CT und MRT zu verstehen. Sowohl eine CT als auch eine MRT der Wirbelsäule dienen als ergänzende Instrumente. CT-Scans verwenden Röntgenstrahlen, um detaillierte Querschnittsbilder der Wirbelsäule zu erstellen und bieten eine hochauflösende Darstellung von Knochen und Weichteilen.

CT Wirbelsäule

Die MRT hingegen nutzt starke Magnetfelder und Radiowellen, um detaillierte Bilder von Weichteilen wie Rückenmark, Bandscheiben und Nerven zu liefern. Die Entscheidung für eine der beiden Methoden hängt vom klinischen Kontext und den spezifischen diagnostischen Anforderungen ab.

Wie funktioniert die CT der Wirbelsäule?

Bei der Wirbelsäulen-CT werden mithilfe von Röntgenstrahlen mehrere Bilder oder Schichten der Wirbelsäule erzeugt. Diese Schichten werden dann von einem Computer zu einer dreidimensionalen Darstellung der Wirbelsäulenregion zusammengesetzt. Dieses Verfahren ermöglicht eine klare Darstellung der Knochen, Bandscheiben, Nerven und des umliegenden Gewebes und damit eine genaue Diagnose und Behandlungsplanung.

Die Computertomographie (CT) auf einen Blick

CT Wirbelsäule Ablauf

Vorbereitung: Vor dem Eingriff kann der Patient angewiesen werden, einen Krankenhauskittel zu tragen und alle Metallgegenstände oder Kleidungsstücke zu entfernen, die die Bildgebung stören könnten. In einigen Fällen kann ein Kontrastmittel oral, intravenös oder über einen Einlauf verabreicht werden, um die Sichtbarkeit bestimmter Strukturen zu verbessern.

Positionierung: Der Patient liegt auf einem motorisierten Tisch, der in den CT-Scanner geschoben wird. Um klare und genaue Bilder zu erhalten, ist es wichtig, dass er während der Untersuchung ruhig liegen bleibt.

Scannen: Der CT-Scanner sendet Röntgenstrahlen aus, während er sich um den Patienten dreht. Die Röntgenstrahlen durchdringen den Körper und werden von Sensoren auf der gegenüberliegenden Seite erfasst. Diese Signale werden dann von einem Computer verarbeitet, um detaillierte Bilder der Wirbelsäule zu erstellen.

CT Wirbelsäule Kontrastmittel

Die Verwendung von Kontrastmitteln bei der Wirbelsäulen-CT ist für die Unterscheidung zwischen verschiedenen Geweben innerhalb der Wirbelsäule von entscheidender Bedeutung. Durch die Hervorhebung von Blutgefäßen und anderen Gefäßstrukturen kann der Radiologe den Zustand des Patienten besser verstehen. Auch wenn kontrastmittelverstärkte CTs wertvolle Informationen liefern, muss der Arzt unbedingt die Krankengeschichte des Patienten sowie mögliche Allergien oder Kontraindikationen gegen das Kontrastmittel berücksichtigen.

Kontrastmittel

CT Wirbelsäule Dauer

Eine Standard-CT-Untersuchung der Wirbelsäule dauert in der Regel etwa 10 bis 30 Minuten. Zu den Faktoren, die sich auf die Dauer auswirken, gehören die Art und der Umfang der Untersuchung, die Vorbereitung des Patienten, das Anhalten des Atems, mögliche Bewegungsartefakte, technische Parameter und die Frage, ob es sich um einen Notfall oder ein Routineverfahren handelt. Die Mitarbeit des Patienten und die Befolgung der Anweisungen sind für einen erfolgreichen und effizienten Scan unerlässlich.

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Anwendungen der CT Wirbelsäule

  • Diagnostische Bildgebung: Die Wirbelsäulen-CT wird häufig zur Diagnose verschiedener Wirbelsäulenerkrankungen eingesetzt, darunter Frakturen, Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen, Tumore, Infektionen und degenerative Erkrankungen.
  • Präoperative Planung: Chirurgen nutzen die Wirbelsäulen-CT, um komplexe Wirbelsäulenoperationen genau zu planen. Die detaillierte Bildgebung hilft bei der Bestimmung des Zugangs, des Umfangs des Eingriffs und der Platzierung von Implantaten oder Schrauben.
  • Überwachung des Behandlungsfortschritts: Sie wird verwendet, um den Fortschritt laufender Behandlungen zu überwachen, z. B. um die Heilung von Frakturen zu beurteilen oder die Wirksamkeit von Wirbelsäuleneingriffen zu bewerten.
CT Wirbelsäule

Hämangiom CT Wirbelsäule

Hämangiome sind gutartige Tumore, die aus Blutgefäßen bestehen. Wenn sie in der Wirbelsäule auftreten, können sie zu Schmerzen, Kompression von Nerven oder anderen Komplikationen führen. Die Wirbelsäulen-CT ist ein wertvolles Instrument zur Diagnose von Hämangiomen im Knochen. Es kann komplizierte Details der Knochenstruktur erfassen, einschließlich vaskulärer Veränderungen, die auf das Vorhandensein dieser Tumoren hinweisen können. Durch die Untersuchung von CT-Bildern der Wirbelsäule können Radiologen Hämangiome aufspüren und charakterisieren, was wichtige Informationen für Behandlungsentscheidungen liefert.

Injektionen an der Wirbelsäule unter CT

In einigen Fällen erfordern Eingriffe an der Wirbelsäule die Unterstützung durch bildgebende Verfahren, um Genauigkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Mit Hilfe der Wirbelsäulen-CT können medizinische Fachkräfte Injektionen in die Wirbelsäule, wie z. B. epidurale Steroidinjektionen zur Schmerzbehandlung, präzise platzieren. Die Echtzeit-Bildgebungsfunktionen der Wirbelsäulen CTs ermöglichen es dem medizinischen Personal, den genauen Ort für die Injektionen zu bestimmen, wodurch das Risiko von Komplikationen minimiert und die Ergebnisse für den Patienten verbessert werden.

CT Bilder Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist eine komplexe Struktur mit zahlreichen Knochen, Bandscheiben, Bändern und Nerven. Die CT-Bildgebung der Wirbelsäule kann diese komplizierte Anatomie mit außergewöhnlicher Klarheit erfassen. Diese Detailgenauigkeit ist für die Diagnose zahlreicher Erkrankungen wie Frakturen, degenerative Veränderungen, Spinalkanalstenose und Tumore unerlässlich. Darüber hinaus können CT-Bilder dazu beitragen, die Ursache von Rückenschmerzen oder neurologischen Symptomen zu ermitteln, indem sie Probleme sichtbar machen, die auf Röntgenbildern möglicherweise nicht zu erkennen sind.

Ist eine CT an der Wirbelsäule gefährlich?

Bei CT-Untersuchungen der Wirbelsäule wird ionisierende Strahlung verwendet, die bei kumulativer Exposition ein geringes Risiko eines erhöhten Krebsrisikos birgt. Kontrastmittel können selten allergische Reaktionen hervorrufen. Bei schwangeren Frauen ist eine sorgfältige Abwägung erforderlich. Trotz dieser Bedenken sind CT-Untersuchungen der Wirbelsäule im Allgemeinen sicher und liefern wichtige diagnostische Informationen, wobei der Nutzen die geringen Risiken in den meisten Fällen überwiegt. Besprechen Sie etwaige Bedenken immer mit Ihrem Arzt.