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Diagnostik bei Schmerzen in den Zehen

Eines ist gewiss: Die Ursachen von Schmerzen in den Zehen sind selten auf den ersten Blick erkennbar. Da jedoch die Wahl der richtigen Behandlung maßgeblich mit einer korrekten Diagnose zusammenhängt, muss der zweite Blick gelingen. Hierfür stehen der Medizin verschiedene Methoden zur Verfügung – die sogenannten bildgebenden Verfahren. Wir zeigen Ihnen, was Sie darüber wissen müssen.

Schon gewusst? Informationen zu Symptomen, Ursachen und der Behandlung von Schmerzen in den Zehen finden Sie in unserem Artikel über Zehenschmerzen.

Röntgen

Körperdurchleuchtung: Bei dem Röntgenverfahren wird der gesamte Körper sowie das Gewebe durch sogenannte Röntgenstrahlen durchleuchtet. Manche Organe und Gewebestrukturen können von den Strahlen gut durchdrungen werden – andere hingegen nicht. Dabei entstehen sichtbare Auffälligkeiten, ähnlich wie Schatten, die vom Röntgenbild abgelesen werden können.

Das Verfahren eignet sich besonders gut für das Erkennen und Analysieren von knöchernen Strukturen. Deshalb ist das Röntgen die Basis der radiologischen Diagnostik von knöchernen Erkrankungen der Extremitäten. Im Falle von Schmerzen in den Zehen ist ein Röntgenbild somit besonders sinnvoll, insbesondere wenn Verdacht auf Knochen- oder Knorpelveränderungen als Schmerzursache besteht. Diese beinhalten u.a.:

  • Formveränderungen der Zehen- und Mittelfußknochen
  • Veränderung der Weite des Gelenkspaltes
  • Frakturen
  • Luxationen

Computertomographie (CT)

Eine Computertomographie (CT) ist ein Röntgenverfahren, bei dem mehrere Bilder von einem Organ oder einer Körperregion aus verschiedenen Richtungen aufgenommen werden. Diese Bilder werden dann zusammengesetzt, weshalb eine CT auch Schichtröntgen genannt wird.

Durch die verschiedenen Aufnahmen kann ein CT-Scan besonders gut die knöchernen Feinstrukturen des Fußes und der Zehen darstellen. Daher ist diese Methode ideal geeignet für die Untersuchung von Skelett- und Weichteilverkalkungen. Auch bei Knochentumoren, Frakturverläufen oder Fehlstellungen können CT-Aufnahmen sehr aufschlussreich sein.

Magnetresonanztomographie (MRT)

Eine Magnetresonanztomographie (MRT) kann das Innenleben des Körpers abbilden, ohne Röntgenstrahlen zu verwenden. Hierfür werden ein starkes Magnetfeld und Radiowellen verwendet, die für den Menschen jedoch völlig harmlos sind.

Zunächst wird während einer MRT-Aufnahme das Körperinnere Schicht für Schicht abgebildet. Anschließend werden die Einzelaufnahmen zu einer 3-dimensionalen Abbildung zusammengesetzt. Das ermöglicht die detailreiche Analyse des Gewebes – denn beispielsweise die Muskeln oder das Bindegewebe können durch eine MRT ausgezeichnet abgebildet werden.

Auf MRT Aufnahmen des Fußes und der Zehen können eine Anzahl an unterschiedlichen Krankheitsbildern erkannt werden. Dazu gehören u.a. entzündliche Knochen-, Gelenk- und Weichteilveränderungen, wie sie u.a. bei einer Knochenmarkentzündung, Arthritis, Abszessen oder Schleimbeutelentzündungen auftreten.

Des Weiteren können degenerative Veränderungen festgestellt werden, verursacht z.B. durch Arthrose oder Sehnenverschleiß. Aber auch traumatische Knochen-, Gelenk-, und Weichteilveränderungen, z.B. nach einem Bänderriss, können diagnostiziert werden.

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