Informationen

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu medneo und den von medneo angebotenen bildgebenden Verfahren. Antworten zu technischen, prozessualen, organisatorischen oder auch zu ganz generellen Fragen, wie beispielsweise zu medneo und Ihrer Untersuchung, haben wir für Sie kompakt zusammengestellt. In der Rubrik „Häufig gestellte Fragen“ finden Sie übergeordnete Fragen, die bereits viele Patienten vor Ihnen gestellt haben. Alternativ können Sie direkt nach einer bestimmten Diagnostikmethode suchen: je nachdem, ob bei Ihnen ein MRT/MRI, ein CT, eine Röntgenaufnahme oder eine Durchleuchtung ansteht.

Häufig gestellte Fragen

Bitte klicken Sie mit Ihrer Maus auf eine der folgenden Fragen und schon erhalten Sie eine Antwort.
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Top Fragen

Ist medneo eine radiologische Praxis?

medneo ist Dienstleister für Ärzte, Praxen, medizinische Versorgungszentren und Krankenhäuser/Spitäler (medizinische Leistungserbringer). Der Behandlungsvertrag kommt ausschließlich zwischen Ihnen und dem medizinischen Leistungserbringer zustande, bei dem Sie den Termin für Ihre Untersuchung vereinbart haben. medneo führt im Auftrag der medizinischen Leistungserbringer die Bildgebung für Ihre Untersuchung durch und kümmert sich während Ihres Aufenthaltes vor Ort um die administrativen, prozessualen sowie technischen Belange Ihrer Untersuchung. Die Befundung/ Auswertung der erstellten Bilder erfolgt durch die Fachärzte des medizinischen Leistungserbringers, die die medneo Diagnostikplattform für Ihre Untersuchung nutzen. Diese moderne Arbeitsteilung ermöglicht es Ihrem Arzt, auf modernste Technologie zuzugreifen und sich ganz auf die Medizin zu konzentrieren.

Welche Dokumente und Unterlagen muss ich zur Untersuchung mitbringen?

Krankenversicherungskarte

Sie dient dazu, Sie persönlich zu identifizieren und Ihre persönlichen Daten in unser IT-System einzulesen.

Überweisungsschein/Anforderungsschein (in der Schweiz)

Er wird benötigt, da hier die Angaben zur gewünschten Untersuchung sowie die medizinische Indikation ersichtlich werden. Nur bei Vorhandensein des Überweisungsscheins/Anforderungsscheins kann Ihr Arzt die Untersuchung dann auch abrechnen.

Vorbefunde und Voraufnahmen

Diese erleichtern Ihrem Arzt die Befundung Ihrer diagnostischen Aufnahme und ermöglichen eine Beurteilung eines Befundes im Verlauf.

Implantatausweis (nur für MRT/MRI relevant)

Falls Sie Implantate im Körper haben (Stents, künstliche Gelenke, Klappen, Schrittmacher,...) bringen Sie bitte den Implantatausweis mit.

Bitte überprüfen Sie die MRT/MRI-Tauglichkeit des Implantats und holen Sie Informationen zu Ihrem OP-Bericht noch vor Ihrer Untersuchung ein!

Laborwerte

Diese werden benötigt, wenn für die Untersuchung eine intravenöse Kontrastmittelgabe nötig ist oder die Möglichkeit dazu besteht. Die aktuellen Werte sollten nicht älter als 6 Wochen sein. Bei der Terminvergabe wird Ihnen mitgeteilt, ob Sie aktuelle Werte mitbringen müssen.

  • Für MRT/MRI: Kreatinin.
  • Für CT: Kreatinin und TSH.
  • Für Röntgen: Keine Werte erforderlich.
  • Für Durchleuchtung: Kreatinin.

Allergiepass

Er wird benötigt, da hier Medikamente, Lebensmittel o.a. aufgeführt sind, auf die Sie allergisch reagieren.

Wie eng ist es bei der Untersuchung im MRT/MRI?

medneo arbeitet mit den modernsten am Markt existierenden MRT/MRI-Geräten. Unsere MRTs/MRIs haben eine sehr kurze Röhre, die sich an beiden Enden weit öffnet, mit einem Durchmesser von 70 cm. Sie bekommen eine Klingel in die Hand und stehen über eine Sprechanlage jederzeit mit dem medneo Personal in Verbindung. Eine Kamera am Kopfende sorgt für zusätzliche Sicherheit. Gerne kann sich Ihre Begleitperson während der Untersuchung zu Ihnen setzen. Bei vielen Untersuchungen liegt Ihr Oberkörper außerhalb der Röhre des Magneten. Der Magnettunnel ist hell,  gut belüftet und hat freundliche, runde Konturen. Der Raum kann nach Ihren Wünschen in verschiedenen Farbtönen beleuchtet werden. Wir werden ihre Untersuchung so kurz wie möglich gestalten.

Was tun, wenn ich Platzangst habe?

Erfahrungsgemäß können ca. 3 % der Patienten wegen starker Platzangst zunächst nicht untersucht werden. Diese Angst kann auch mit eisernem Willen nicht bekämpft werden, Sie müssen sich dafür weder schämen noch entschuldigen! Die allermeisten dieser Patienten schaffen es dann dennoch in das MRT/MRI, wenn Ihnen Ihr Arzt ein Beruhigungsmittel verabreicht. Wenn Ihnen Ihre Platzangst bekannt ist (typisches Zeichen: Sie fahren weder U-Bahn noch Fahrstuhl, würden sich nie in ein Solarium legen), teilen Sie uns dies bitte bereits bei der Terminvergabe mit. Lassen Sie sich zur Untersuchung begleiten und nach Hause fahren – Sie dürfen nach der Gabe des Beruhigungsmittels für 24 Stunden kein Fahrzeug führen. Bei manchen Untersuchungen kann der Patient mit Kopf und Oberkörper außerhalb des Magneten gelagert werden, sodass die Angst gar nicht erst auftritt (z.B. untere Extremität, Lendenwirbelsäule, Becken). Bei anderen Untersuchungen ist es unumgänglich, dass der Patient zentral in der Röhre gelagert wird.

Was ist der Unterschied zwischen MRT und CT?

Sowohl bei der Computertomographie (CT) als auch bei der Magnetresonanztomographie (MRT) werden Schichtaufnahmen des Körpers erzeugt.

Für die CT wird der Patient durch eine sehr kurze Röntgenröhre geschoben, in der mithilfe von Röntgenstrahlung transversale Querschnittsbilder des Körpers erstellt werden. Die Bilder können in verschiedenen Orientierungen rekonstruiert und auch dreidimensionale Bilder können angefertigt werden. Die Strahlenbelastung beim CT ist höher als beim klassischen Röntgen. Die Untersuchung liefert innerhalb von wenigen  Minuten eine Diagnose. Sie wird deshalb häufig auch bei Notfällen, sowie bei sehr kranken oder unruhigen Patienten eingesetzt.

Die Kernspintomographie (MRT) arbeitet mit einem sehr starken Magnetfeld und ohne Strahlenbelastung. Wie bei der CT liegt der Patient in einer Röhre, die jedoch länger ist (etwa 1,30 m). Es können Schnittbilder des Körperinnern in  frei wählbaren Orientierungen aufgenommen werden. Die Magnetresonanztomographie zeichnet sich durch einen sehr hohen Weichteilkontrast aus. Die strahlungsfreie Magnetresonanztomographie wird oft als Konkurrenz zur Computertomographie dargestellt, beide Methoden sind jedoch sich ergänzende Verfahren und je nach zu untersuchender Region, diagnostischer Fragestellung und persönlicher Situation des Patienten wird das optimale diagnostische Verfahren sorgfältig durch Ihren Arzt ausgewählt.

Allgemeine Fragen zu medneo

Ist medneo eine radiologische Praxis?

medneo ist Dienstleister für Ärzte, Praxen, medizinische Versorgungszentren und Krankenhäuser/Spitäler (medizinische Leistungserbringer). Der Behandlungsvertrag kommt ausschließlich zwischen Ihnen und dem medizinischen Leistungserbringer zustande, bei dem Sie den Termin für Ihre Untersuchung vereinbart haben. medneo führt im Auftrag der medizinischen Leistungserbringer die Bildgebung für Ihre Untersuchung durch und kümmert sich während Ihres Aufenthaltes vor Ort um die administrativen, prozessualen sowie technischen Belange Ihrer Untersuchung. Die Befundung/ Auswertung der erstellten Bilder erfolgt durch die Fachärzte des medizinischen Leistungserbringers, die die medneo Diagnostikplattform für Ihre Untersuchung nutzen. Diese moderne Arbeitsteilung ermöglicht es Ihrem Arzt, auf modernste Technologie zuzugreifen und sich ganz auf die Medizin zu konzentrieren.

Welchen Status genießen die Ärzte bei medneo?

Die Ärzte bei medneo agieren alle selbstständig oder sind in einer Praxis/Institut, in einem medizinischen Versorgungszentrum oder Krankenhaus/Spital (medizinischer Leistungserbringer) angestellt. Der Behandlungsvertrag kommt ausschließlich zwischen Ihnen und dem untersuchenden Arzt bzw. medizinischen Leistungserbringer zustande, bei dem Sie den Termin für Ihre Untersuchung vereinbart haben. Sie bekommen vor der Untersuchung entsprechende Dokumentationen, der Sie entnehmen können, wer Ihr ärztlicher Vertragspartner ist. Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das medneo Personal oder fragen Ihren behandelnden Arzt.

Welche Dokumente und Unterlagen muss ich zur Untersuchung mitbringen?

Krankenversicherungskarte

Sie dient dazu, Sie persönlich zu identifizieren und Ihre persönlichen Daten in unser IT-System einzulesen.

Überweisungsschein/Anforderungsschein (in der Schweiz)

Er wird benötigt, da hier die Angaben zur gewünschten Untersuchung sowie die medizinische Indikation ersichtlich werden. Nur bei Vorhandensein des Überweisungsscheins/Anforderungsscheins kann Ihr Arzt die Untersuchung dann auch abrechnen.

Vorbefunde und Voraufnahmen

Diese erleichtern Ihrem Arzt die Befundung Ihrer diagnostischen Aufnahme und ermöglichen eine Beurteilung eines Befundes im Verlauf.

Implantatausweis (nur für MRT/MRI relevant)

Falls Sie Implantate im Körper haben (Stents, künstliche Gelenke, Klappen, Schrittmacher,...) bringen Sie bitte den Implantatausweis mit.

Bitte überprüfen Sie die MRT/MRI-Tauglichkeit des Implantats und holen Sie Informationen zu Ihrem OP-Bericht noch vor Ihrer Untersuchung ein!

Laborwerte

Diese werden benötigt, wenn für die Untersuchung eine intravenöse Kontrastmittelgabe nötig ist oder die Möglichkeit dazu besteht. Die aktuellen Werte sollten nicht älter als 6 Wochen sein. Bei der Terminvergabe wird Ihnen mitgeteilt, ob Sie aktuelle Werte mitbringen müssen.

  • Für MRT/MRI: Kreatinin.
  • Für CT: Kreatinin und TSH.
  • Für Röntgen: Keine Werte erforderlich.
  • Für Durchleuchtung: Kreatinin.

Allergiepass

Er wird benötigt, da hier Medikamente, Lebensmittel o.a. aufgeführt sind, auf die Sie allergisch reagieren.

Wie läuft mein Besuch bei medneo ab?

Beim Betreten eines medneo Diagnostikzentrums begrüßt Sie unser freundliches Personal am Empfang. 

Der Überweisungsschein/Anforderungsschein wird angenommen bzw. liegt bereits vor und Ihre Krankenversicherungskarte wird eingelesen bzw. falls keine Karte vorhanden ist, werden Ihre Daten aufgenommen.  

Falls Sie Voraufnahmen oder Vorbefunde haben, bringen Sie diese bitte zur Untersuchung mit und händigen Sie diese dem Personal aus. Voraufnahmen oder Vorbefunde können für Ihren befundenden Arzt wertvolle Hinweise enthalten. Nach der Untersuchung geben wir Ihnen diese selbstverständlich zurück.

Während Ihre Daten an der Anmeldung bearbeitet werden, füllen Sie einige Dokumente aus, die Sie über den Datenschutz und die Untersuchung sowie mögliche Risiken informieren. Im Anschluss daran erfolgt ein persönliches Aufklärungsgespräch. Hier kann Ihr Arzt eventuelle Risiken mit Ihnen diskutieren und besprechen. Wenn keine weiteren Fragen mehr bestehen und Sie mit der Untersuchung einverstanden sind, dokumentieren Sie dies durch Ihre Unterschrift. 

Das medneo Personal wird Sie zur Umkleidekabine begleiten und Ihnen mitteilen, was Sie vor der Untersuchung ablegen müssen. Anschließend startet Ihre Untersuchung.

Falls erforderlich, gibt es nach der Untersuchung ein kurzes Gespräch mit Ihrem befundenden Arzt. Die detaillierte Therapieentscheidung basierend auf dem radiologischen Befund geschieht dann bei Ihrem überweisenden Arzt (z.B. Orthopäde, Neurologe etc.).

Ihre Bilder werden an speziellen, dafür zugelassenen Bildschirmen durch Ihren Arzt befundet, digital archiviert und zeitnah an Ihren überweisenden Arzt gesandt, sollte dieser im medneo IT-Netzwerk angeschlossen sein. Sie bekommen nach der Untersuchung eine CD mit ihren Bildern ausgehändigt, die Sie immer auch zu Ihrem Arztbesuch mitnehmen sollten, falls Ihr Arzt noch nicht im medneo Netzwerk angeschlossen ist.

Wie gelangen meine Bilder und mein Befund an meinen überweisenden Arzt?

Ihr überweisender Arzt erhält den Befund Ihres untersuchenden Arztes automatisch zugestellt.  Nach der Untersuchung bei Ihrem Arzt bei medneo erhalten Sie eine CD mit Ihren digitalen Bildern, die Sie mit zu Ihrem überweisenden Arzt nehmen sollten, aber anschließend bei Ihnen verbleiben kann. Alle Ihre Bilder werden bei uns - im Auftrag Ihres Arztes - für mindestens 10 Jahre gespeichert.

Fragen zur MRT/MRI-Untersuchung

MRT/MRI-Diagnostik – was ist das?

"Die Magnetresonanztomographie (MRT, kurz auch MR; Tomographie von altgriechisch τομή, tome – „Schnitt“ und γράφειν, graphein – „schreiben“) ist ein bildgebendes Verfahren, das zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird und völlig schmerzfrei ist. Es basiert physikalisch auf den Prinzipien der Kernspinresonanz und wird daher auch als Kernspintomographie bezeichnet (umgangssprachlich gelegentlich zu Kernspin verkürzt). Die ebenfalls zu findende Abkürzung MRI stammt von der englischen Bezeichnung Magnetic Resonance Imaging (MRI).

Mithilfe der MRT kann man Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugen, die eine Beurteilung der Organe und vieler krankhafter Organveränderungen erlauben. Dabei werden weder Röntgenstrahlen noch ionisierende Strahlen (Radioaktivität) eingesetzt. Die Bilderzeugung erfolgt ausschließlich mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. Sie beeinflussen  kleinste Bausteine der Moleküle im Körper, nämlich Wasserstoffatome. Während der Untersuchung richten sich die Wasserstoffatome im Körper entlang dieses sehr starken Magnetfelds aus. Anschließend wird ein Radiowellen-Impuls zugeschaltet. Dieser lenkt die Wasserstoffatome aus ihrer Bahn. Dabei nehmen sie etwas Energie auf.  Werden die Radiowellen wieder abgeschaltet, fallen die Wasserstoffatome in ihre ursprüngliche Position zurück, die aufgenommene Energie wird wieder frei. Diese Energieabgabe wird aufgezeichnet.

Wasserstoffatome kommen überall im Körper vor, allerdings in den unterschiedlichen Organen unterschiedlich häufig und in verschiedenen Verbindungen mit anderen Atomen. Aus der Energie, die die so unterschiedlich verteilten Wasserstoffatome abgeben, kann ein Computer Bilder berechnen. Wasserreiches und fetthaltiges Gewebe bilden dabei Kontraste. Auf den Bildern lassen sich so die unterschiedlichen Gewebe voneinander abgrenzen: Muskeln lassen sich deutlich von Knochen unterscheiden und gut durchblutetes Gewebe stellt sich anders dar als Vernarbungen oder Verkalkungen."

Ist die Magnetresonanztomographie (MRT) schädlich?

Schädigende Effekte oder Nebenwirkungen durch die Magnetresonanztomographie sind nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand nicht gegeben. Bei der Magnetresonanztomographie werden keine Röntgenstrahlen verwendet, deshalb sind auch wiederholte Untersuchungen nicht schädlich.

Wie eng ist es bei der Untersuchung im MRT/MRI?

medneo arbeitet mit den modernsten am Markt existierenden MRT/MRI-Geräten. Unsere MRTs/MRIs haben eine sehr kurze Röhre, die sich an beiden Enden weit öffnet, mit einem Durchmesser von 70 cm. Sie bekommen eine Klingel in die Hand und stehen über eine Sprechanlage jederzeit mit dem medneo Personal in Verbindung. Eine Kamera am Kopfende sorgt für zusätzliche Sicherheit. Gerne kann sich Ihre Begleitperson während der Untersuchung zu Ihnen setzen. Bei vielen Untersuchungen liegt Ihr Oberkörper außerhalb der Röhre des Magneten. Der Magnettunnel ist hell,  gut belüftet und hat freundliche, runde Konturen. Der Raum kann nach Ihren Wünschen in verschiedenen Farbtönen beleuchtet werden. Wir werden ihre Untersuchung so kurz wie möglich gestalten.

Was tun, wenn ich Platzangst habe?

Erfahrungsgemäß können ca. 3 % der Patienten wegen starker Platzangst zunächst nicht untersucht werden. Diese Angst kann auch mit eisernem Willen nicht bekämpft werden, Sie müssen sich dafür weder schämen noch entschuldigen! Die allermeisten dieser Patienten schaffen es dann dennoch in das MRT/MRI, wenn Ihnen Ihr Arzt ein Beruhigungsmittel verabreicht. Wenn Ihnen Ihre Platzangst bekannt ist (typisches Zeichen: Sie fahren weder U-Bahn noch Fahrstuhl, würden sich nie in ein Solarium legen), teilen Sie uns dies bitte bereits bei der Terminvergabe mit. Lassen Sie sich zur Untersuchung begleiten und nach Hause fahren – Sie dürfen nach der Gabe des Beruhigungsmittels für 24 Stunden kein Fahrzeug führen. Bei manchen Untersuchungen kann der Patient mit Kopf und Oberkörper außerhalb des Magneten gelagert werden, sodass die Angst gar nicht erst auftritt (z.B. untere Extremität, Lendenwirbelsäule, Becken). Bei anderen Untersuchungen ist es unumgänglich, dass der Patient zentral in der Röhre gelagert wird.

Wer darf nicht ins MRT/MRI?

Träger von Herzschrittmachern, von Insulinpumpen, Neurostimulatoren, Cochleaimplantaten können nicht oder nur durch eine spezielle Freigabe des untersuchenden Arztes untersucht werden. Kritisch und ebenfalls im Einzelfall durch Ihren untersuchenden Arzt abzuwägen ist die Untersuchung, wenn Metallsplitter in der Augenhöhle oder im Gesichtsbereich bekannt sind, wenn eine Operation an Hirngefäßen vorgenommen wurde (z.B. der Verschluss eines Aneurysmas) und wenn die Gehörknöchelchen in der Paukenhöhle operativ vor längerer Zeit ersetzt wurden. Teilen Sie uns dies bitte bei der Anmeldung mit oder rufen Sie vorher bei uns an. Kein Problem sind hingegen Endoprothesen (Knie, Hüfte), Gefäßoperationen mit Einlage von Stents, die allermeisten Herzklappen, nach Bypassoperationen verbliebene Metalldrähte im Brustbein und auch Zahnfüllungen, Brücken etc.

Darf ich während der Schwangerschaft ins MRT/MRI?

In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft sollte eine MRT/MRI-Untersuchung nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden. Schädliche Wirkungen konnten zwar bislang nicht nachgewiesen werden, jedoch sind die Auswirkungen der Radiowellen auf den Fötus in der Phase der Organbildung noch nicht restlos geklärt. In späteren Phasen einer Schwangerschaft können MRT/MRI-Untersuchungen jedoch stattfinden. Die Magnetresonanztomographie erlangt sogar einen immer größeren Stellenwert bei der Diagnostik von Erkrankungen des Ungeborenen. Ihr untersuchende Arzt trifft in Abstimmung mit Ihnen die Entscheidung zur Untersuchung.

Können Kinder im MRT/MRI untersucht werden?

Ja. In vielen Fällen ist die Magnetresonanztomographie die Methode der ersten Wahl in der Diagnostik von Kindererkrankungen. Da der kindliche Körper besonders strahlensensibel ist, sollte eine Strahlenbelastung durch Röntgen und CT möglichst vermieden werden. MRT/MRI-Untersuchungen von Säuglingen erfolgen meistens in Kliniken. Kleinkinder können untersucht werden, auch wenn dies häufig eine Herausforderung ist. Die Ärzte bei medneo haben verschiedene Methoden, die Kinder zu beruhigen und auf die Untersuchung einzustimmen. Beispielsweise wird den Kindern der Magnet vorab gezeigt und alles kindgerecht erklärt. Ein Elternteil kann im Untersuchungsraum mit dabei sein und es gibt kleine Belohnungen. Manchmal ist die Gabe eines Beruhigungsmittels empfehlenswert. Die Kinder schlafen dann häufig während der Untersuchung. 

Generell gilt: Haben die Eltern keine Angst, gelingt die Untersuchung meist.

Eine Untersuchung älterer Kinder verläuft im Allgemeinen problemlos.

Wird ein Kontrastmittel für die MRT/MRI-Diagnostik gegeben?

Viele Untersuchungen im MRT/MRI werden ohne Kontrastmittel durchgeführt. Bei einigen Fragestellungen ist jedoch für eine komplette Abklärung ein Kontrastmittel indiziert. Dabei wird ein dünner, flexibler Plastikschlauch für die Dauer der Untersuchung in eine Armvene eingelegt und das Kontrastmittel über eine Pumpe darüber injiziert. Einige Gewebe wie zum Beispiel Muskeln und Blutgefäße erscheinen in den Schnittbildern in ähnlichen Grautönen und sind deshalb schwer zu unterscheiden. Mithilfe eines Kontrastmittels lassen sich Blutgefäße besser darstellen. Kontrastmittel wird in die Armvene gespritzt und verteilt sich über die Blutbahn im ganzen Körper. Auch in Tumoren und Metastasen sammelt es sich stärker an, sodass diese gut sichtbar werden. Ein häufig verwendetes Kontrastmittel ist Gadolinium-DOTA.

Das verwendete Kontrastmittel ist kein jodhaltiges Röntgenkontrastmittel. Es enthält chemische Verbindungen von Gadolinium oder Eisen. Wenn Sie also eine Überempfindlichkeit gegen Kontrastmittel bei einer Röntgenuntersuchung hatten, können Sie trotzdem mit MRT/MRI-Kontrastmittel untersucht werden. Diese sind wesentlich besser verträglich als jodhaltige Röntgenkontrastmitteln. Eine Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) stellt keinen Hinderungsgrund für die Gabe eines MRT/MRI-Kontrastmittels dar. Allergiker haben eine theoretisch leicht erhöhte Quote von Überempfindlichkeit auf MRT/MRI-Kontrastmittel. Die Gegenmittel bei allergischen Reaktionen sind selbstverständlich vorhanden.

Hat das MRT/MRI-Kontrastmittel Nebenwirkungen?

In der Regel ist das Kontrastmittel gut zu vertragen und es treten nur selten Nebenwirkungen auf. Hin und wieder kommt es nach Verabreichung von Kontrastmittel zu Wärme- oder Kältegefühl, Kopfschmerzen, Unwohlsein, Kribbeln, metallischem Geschmack auf der Zunge oder Hautreizungen. Allergische Reaktionen kommen selten vor.

Zudem wird auf folgendes geachtet:

  • Der Einsatz des bestmöglichen Kontrastmittels erfolgt nach genauer Überlegung, ob sich zusätzliche Informationen durch den Einsatz des Kontrastmittels gewinnen lassen.
  • Es wird immer nur die geringste mögliche Menge des Kontrastmittels verabreicht.
  • Sie werden vor Kontrastmittelgabe nach Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) u. a. Krankheiten gefragt, da diese häufig mit einer Einschränkung der Nierenfunktion einhergehen.
  • Patienten sollten vor , aber besonders nach der Untersuchung reichlich trinken (mindestens 1-2 Liter), um die Ausscheidungsfunktion der Nieren und damit die Ausscheidung des Kontrastmittels anzukurbeln.

Bei allen Überlegungen steht für Ihren Arzt im Vordergrund, Ihnen bei größtmöglicher Sicherheit während der MRT/MRI-Untersuchung ein Höchstmaß an diagnostischer Sicherheit und Genauigkeit zuteilwerden zu lassen. Sollten Sie zu diesem Thema Fragen haben, wenden Sie sich gerne an Ihren behandelnden Arzt.

Was muss ich vor der Untersuchung beachten?

Für eine MRT/MRI-Untersuchung ohne Kontrastmittel sind keine besonderen Vorbereitungen nötig. Achten Sie lediglich darauf, Kleidung ohne oder mit wenig Metall zu tragen, da Sie vor der Untersuchung alle Metallteile ablegen müssen.

Bei geplanter Kontrastmittelgabe sollten Sie vorab Ihre aktuellen Blutwerte (Kreatininwert) im Labor bestimmen lassen. 

Sollten Sie Platzangst haben, kommen Sie bitte mit einer Begleitperson. Diese kann während der Untersuchung bei Ihnen bleiben und, falls Sie Beruhigungsmittel erhalten, Sie anschließend nach Hause begleiten.

Wie läuft meine Untersuchung im MRT/MRI ab?

Zunächst wird Ihnen im Vorbereitungsraum die signalempfangende Spule um die zu untersuchende Körperregion gelegt. Dann werden Sie aus dem Vorbereitungsraum - bereits auf dem MRT/MRI-Tisch liegend - in die Mitte des zylindrischen Magneten („Tunnel“) gefahren, weil nur dort das für die Untersuchung unerlässliche homogene Magnetfeld herrscht. Das MRT/MRI hat einen weiten Durchmesser von 70 cm und ist an beiden Enden offen. Der Tunnel ist innen mit einer Klimaanlage und einer Beleuchtung – beides individuell in verschiedenen Stufen einstellbar - ausgestattet.  Bei einer Untersuchung des Kniegelenks zum Beispiel befindet sich Ihr Knie in einer Spule in der Mitte des Tunnels und Ihr Oberkörper/ Kopf liegt außerhalb der "Röhre".

Die Steuerung der Untersuchung erfolgt an einem Bedienplatz außerhalb des MRT/MRI-Raums. Es besteht Sprech- und Sichtkontakt vom medneo Personal zu Ihnen im Untersuchungsraum. Da die Untersuchung aus messtechnischen Gründen laut wird, erhalten Sie Kopfhörer (auf Wunsch mit Musik) oder Ohrstöpsel. Des Weiteren bekommen Sie eine Klingel, mit der Sie sich zu jedem Zeitpunkt der Untersuchung bemerkbar machen können. Während den Messungen sollten Sie sich entspannen und bitte nicht bewegen! Die Bilder werden sonst unscharf, da die von Ihrem Körper ausgesandten Signale nicht eindeutig zugeordnet werden können. Sie sind dann eventuell nicht zu verwerten und die Messung muss wiederholt werden. Bei einigen Untersuchungen ist es notwendig, ein Kontrastmittel zu verwenden. Diese Art von Kontrastmittel wurde speziell für die Magnetresonanztomographie entwickelt und ist sehr gut verträglich. Es erhöht die diagnostische Aussagekraft der Magnetresonanztomographie und grenzt Gewebearten noch eindeutiger voneinander ab. 

Nach ca. vier bis sechs Messungen, die jeweils ein bis zwei Minuten, manchmal auch etwas länger dauern, ist die Untersuchung beendet. Sie werden wieder zurück in den Vorbereitungsraum gefahren und können sich wieder anziehen.

Was ist nach der Untersuchung zu beachten?

Wurde bei der Untersuchung intravenöses Kontrastmittel gegeben, sollten Sie nach der Untersuchung viel trinken (mindestens 1-2 Liter). Sollten Sie auf Grund von Platzangst ein Beruhigungsmittel erhalten haben, dürfen Sie 24 Stunden lang kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen.

Was ist auf einem MRT/MRI-Bild zu sehen und was nicht?

MRT/MRI-Aufnahmen sind  normalerweise schwarzweiße Schnittbilder. Diese können in verschiedensten Ebenen ausgeführt werden. Man sieht sich auf den Bildern im Längsschnitt, im Querschnitt oder von der Seite. Computerprogramme ermöglichen es, ganz gezielt Gewebe und Organe in unterschiedlichen Grautönen darzustellen. Anders als beim Röntgen oder der Computertomographie, bei denen dichtes Gewebe immer hell und weniger dichtes immer dunkel dargestellt wird, bietet die Magnetresonanztomographie mehr Möglichkeiten. So können je nach Fragestellung unterschiedliche Strukturen auf den Bildern hervorgehoben werden. 

Je mehr Wasserstoffatome ein Organ oder Gewebe enthält, desto besser lässt es sich mithilfe der Magnetresonanztomographie darstellen. Signalreiche  Strukturen heben sich hell vom umliegenden Gewebe ab, signalarme Strukturen sind dunkler als ihre Umgebung.

Besonders gut geeignet ist die Methode für die Untersuchung von Weichteilgeweben, wie zum Beispiel dem Gehirn oder inneren Organen. Entzündungen oder Tumore der Knochen heben sich oft gut von dem gesunden Knochengewebe ab.

Was ist der Unterschied zwischen MRT und CT?

Sowohl bei der Computertomographie (CT) als auch bei der Magnetresonanztomographie (MRT) werden Schichtaufnahmen des Körpers erzeugt.

Für die CT wird der Patient durch eine sehr kurze Röntgenröhre geschoben, in der mithilfe von Röntgenstrahlung transversale Querschnittsbilder des Körpers erstellt werden. Die Bilder können in verschiedenen Orientierungen rekonstruiert und auch dreidimensionale Bilder können angefertigt werden. Die Strahlenbelastung beim CT ist höher als beim klassischen Röntgen. Die Untersuchung liefert innerhalb von wenigen  Minuten eine Diagnose. Sie wird deshalb häufig auch bei Notfällen, sowie bei sehr kranken oder unruhigen Patienten eingesetzt.

Die Kernspintomographie (MRT) arbeitet mit einem sehr starken Magnetfeld und ohne Strahlenbelastung. Wie bei der CT liegt der Patient in einer Röhre, die jedoch länger ist (etwa 1,30 m). Es können Schnittbilder des Körperinnern in  frei wählbaren Orientierungen aufgenommen werden. Die Magnetresonanztomographie zeichnet sich durch einen sehr hohen Weichteilkontrast aus. Die strahlungsfreie Magnetresonanztomographie wird oft als Konkurrenz zur Computertomographie dargestellt, beide Methoden sind jedoch sich ergänzende Verfahren und je nach zu untersuchender Region, diagnostischer Fragestellung und persönlicher Situation des Patienten wird das optimale diagnostische Verfahren sorgfältig durch Ihren Arzt ausgewählt.

Fragen zur CT-Untersuchung

CT-Diagnostik – was ist das?

"Die Computertomographie ist eine moderne computergestützte Röntgenuntersuchung, bei der der Körper schichtweise untersucht wird. Im Gegensatz zur herkömmlichen Röntgenaufnahme rotiert die Röntgenröhre um den Patienten. Der Untersuchungstisch bewegt sich gleichmäßig dabei vorwärts, sodass der Körperabschnitt spiralförmig abgetastet wird (""Spiral-CT"").

Der große Vorteil dieser Methode ist eine überlagerungsfreie kontinuierliche Darstellung des untersuchten Körperabschnittes mit der Möglichkeit, im Anschluss Bilder in allen Raumrichtungen sowie dreidimensionale Bilder zu errechnen. Ein weiterer Vorteil der Methode ist die hohe Geschwindigkeit der Bilderzeugung: innerhalb weniger Sekunden ist die gesamte Untersuchung abgeschlossen. "

Ist die Computertomographie (CT) schädlich?

Die Computertomographie ist eine Untersuchung mit Röntgenstrahlen. Wie jede Röntgenuntersuchung ist sie mit einer Strahlenbelastung verbunden. Eine strenge Risiko-Nutzen-Abwägung findet immer vor jeder Untersuchung statt.  Die Ärzte bei medneo weisen die Computertomographie unter Anwendung aller Strahlenschutzmaßnahmen an und können auf modernste Technik zurückgreifen, sodass die Belastung auf ein Minimum reduziert wird. Die Vorteile der richtigen Diagnose einer Erkrankung und somit auch einer entsprechenden Therapie übertreffen das geringe Risiko bei weitem.

Wie eng ist es bei der Untersuchung im CT?

medneo arbeitet mit den modernsten am Markt existierenden CT-Geräten mit  sehr kurzen Röntgenröhren. Während der Untersuchung liegen Sie still und der Tisch fährt durch eine große ringförmige Öffnung, die sich an beiden Enden weit öffnet. Sie stehen über eine Sprechanlage jederzeit mit dem medneo-Personal in Verbindung. Eine Kamera sorgt für zusätzliche Sicherheit. Die eigentliche Scanzeit liegt im Sekundenbereich.

Was tun, wenn ich Platzangst habe?

Erfahrungsgemäß gibt es kaum Patienten, die im CT Platzangst haben, da hier kein Tunnel, sondern nur ein sehr großer Ring vorhanden ist  und die Untersuchungszeiten sehr schnell sind. 

Wer darf nicht ins CT?

Bei jedem Patienten ist zunächst zu prüfen, ob ein CT und die damit verbundene Strahlenexposition notwendig ist. Bei Kindern, Jugendlichen und Schwangeren ist besondere Vorsicht geboten und zu untersuchen, ob das Verfahren nicht durch z.B. eine MRT- oder Ultraschalluntersuchung zu ersetzen ist. Dies entscheidet in jedem Fall Ihr untersuchender Arzt.

Darf ich während der Schwangerschaft ins CT?

Da Röntgenstrahlung für das Ungeborene besonders schädlich ist, darf die CT-Untersuchung bei Schwangeren nur in dringenden medizinischen Ausnahmefällen durchgeführt werden. Frauen  werden immer vorab gefragt, ob sie schwanger sind oder sein könnten. Im Zweifelsfall wird eine Schwangerschaft zuerst ausgeschlossen, oder eine alternative Methode ohne Strahlenbelastung gewählt (MRT, Ultraschall).

Können Kinder im CT untersucht werden?

Der kindliche Körper ist wesentlich strahlenempfindlicher als der des Erwachsenen. Je jünger der Patient, desto höher ist die Gefahr, eines Zellschadens.  Daher gelten besonders strenge Richtlinien bei der Röntgenuntersuchung von Kindern, um die Strahlenbelastung auf ein Minimum zu beschränken. Diese betreffen die Indikation und die Durchführung. Mittels spezieller Messparameter des Geräteherstellers ("Kinderprotokolle") wird eine dosissparende Untersuchung ermöglicht. Vor der Untersuchung wird durch Ihren Arzt geprüft, ob das CT nicht durch z.B. eine MRT- oder Ultraschalluntersuchung zu ersetzen ist.

Wird ein Kontrastmittel für die CT-Diagnostik gegeben?

Zahlreiche CT-Untersuchungen werden zur besseren Erkennbarkeit bestimmter Strukturen mit Kontrastmittel durchgeführt. Mit Hilfe dieser lassen sich Hohlorgane wie der Darm-Trakt, die Gallenwege oder Blutgefäße deutlicher hervorheben.

Trinkkontrastmittel helfen, den Darm gegen andere Strukturen (z. B. Lymphknoten) besser abzugrenzen, bzw. den Darm an sich zu beurteilen. Da der Darm recht lang ist dauert es bei Untersuchungen der Oberbauchorgane etwa 15 bis 30 Minuten und bei den Beckenorganen mindestens 40 Minuten, bis das KM die interessierenden Darmbereiche erreicht hat und damit kontrastieren kann. Bringen Sie also für diese speziellen Untersuchungen genügend Zeit mit. Im Interesse Ihrer Untersuchung sollten Sie sich bemühen, in dieser Zeit das KM möglichst langsam und gleichmäßig zu trinken. 

Intravenöse Kontrastmittel werden über einen dünnen, flexiblen Plastikschlauch, der für die Dauer der Untersuchung in eine Armvene eingelegt wird, injiziert.  Diese Kontrastmittel helfen, Gefäße zu erkennen, durchblutete von nicht durchbluteten Veränderungen zu unterscheiden oder auch Veränderungen in der Durchblutung zu erfassen (z.B. gesundes gegen krankes Gewebe abzugrenzen).

Welche Nebenwirkungen hat das Kontrastmittel?

Trinkkontrastmittel

Gegen das Kontrastmittel, das Sie zum Trinken bekommen, gibt es keine allergischen Reaktionen. Manchmal kann es zu leichtem Durchfall oder Übelkeit kommen. Dies kommt von der für den Darm ungewöhnlichen Flüssigkeitsbelastung, ist aber harmlos und klingt sehr schnell wieder ab.  

Intravenöses jodhaltiges Kontrastmittel

Manche Menschen verspüren ein vorübergehendes Kribbeln oder Wärmegefühl im Körper. In sehr seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen kommen (z.B. Hautausschlag, Juckreiz). Gegenmittel dafür sind in den medneo Standorten selbstverständlich vorhanden. Bemerken Sie während oder innerhalb des ersten Tages nach der Untersuchung ungewöhnliche Symptome, sollten Sie dies Ihrem überweisenden oder diagnostizierenden Arzt umgehend mitteilen.

Ihr Arzt bei medneo bemüht sich, durch Folgendes die Nebenwirkungen zu minimieren

Der Einsatz des bestmöglichen Kontrastmittels erfolgt nach genauer Überlegung, ob sich zusätzliche Informationen durch den Einsatz des Kontrastmittels gewinnen lassen.

Es wird immer nur die geringste  Menge des Kontrastmittels verabreicht. Bei allen Überlegungen steht für Ihren Arzt im Vordergrund, Ihnen bei größtmöglicher Sicherheit ein Höchstmaß an diagnostischer Qualität und Genauigkeit zuteil werden zu lassen. Sollten Sie zu diesem Thema Fragen haben, wenden Sie sich gerne an Ihren Arzt Ihres medneo-Standortes.

Was muss ich vor der Untersuchung beachten?

Für eine CT-Untersuchung ohne Kontrastmittel sind keine weiteren Vorbereitungen nötig. Bei geplanter Kontrastmittelgabe sollten Sie beim Hausarzt Ihre aktuellen Blutwerte (Kreatinin- und TSH-Werte) im Labor bestimmen lassen. Bitte teilen Sie uns vor der  Untersuchung mit, wenn Sie unter einer Schilddrüsenüberfunktion oder einer Jodallergie leiden. Patienten mit einer bekannten Schilddrüsenüberfunktion oder Jodallergie können vor der Gabe jodhaltiger Kontrastmittel entsprechend vorbereitet werden. Ein metforminhaltiges Antidiabetikum muss 24 Stunden vor der Untersuchung abgesetzt werden. Sollte die Untersuchung mit Kontrastmittel durchgeführt werden, sollten Sie nur eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen und  4 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen.

Wie läuft meine Untersuchung im CT ab?

Sie werden auf einer fahrbaren Liege durch einen Ring , die so genannte Gantry, gefahren. Entspannen Sie sich während der Untersuchung und bleiben Sie ruhig liegen. Wenn Sie sich bewegen, werden die Bilder unscharf und sind eventuell nicht zu verwerten. Die Steuerung erfolgt durch das medizinische Fachpersonal von medneo an einem Bedienplatz außerhalb des CT-Raums.  Es besteht immer Sprech- und Sichtkontakt zwischen Ihnen und dem Personal.

Bei einigen CT-Untersuchungen ist es notwendig, ein Kontrastmittel anzuwenden. Diese Art von Kontrastmittel wurde speziell für die CT-Diagnostik entwickelt und ist gut verträglich. Es erhöht in bestimmten Fällen die diagnostische Aussagekraft der CT und grenzt Gewebearten noch eindeutiger voneinander ab.

Die gesamte CT-Untersuchung dauert im Normalfall wenige Minuten - dabei liegt die reine Scanzeit im Sekundenbereich.

Was ist nach der Untersuchung zu beachten?

Wurde bei der Untersuchung intravenöses Kontrastmittel gegeben, sollten Sie nach der Untersuchung viel trinken (mindestens 1-2 Liter), um die Ausscheidung des Kontrastmittels zu beschleunigen.

Was ist auf einem CT-Bild zu sehen und was nicht?

Die verschiedenen Gewebe des Körpers  schwächen Röntgenstrahlen unterschiedlich stark ab. Die austretenden Strahlen treffen auf einen Detektor und daraus wird ein Bild  errechnet. CT ist durch eine hohe örtliche und zeitliche Auflösung charakterisiert und besonders zur Darstellung des Brust- und Bauchraumes, des Herzens, des Kopfes und von knöchernen Strukturen geeignet.

Was ist der Unterschied zwischen CT und Röntgen?

Bei beiden bildgebenden Verfahren werden Röntgenstrahlen verwendet. Während beim herkömmlichen Röntgen eine einfache Aufnahme gemacht wird, wird bei der Computertomographie eine Vielzahl von Bildern aus verschiedenen Richtungen aufgenommen. Röntgenbilder sind mit Fotoaufnahmen vergleichbar. CT-Aufnahmen liefern Schnittbilder durch den Körper mit einer sehr hohen Auflösung, die äußerst detaillierte Informationen liefern, die Strahlenbelastung ist jedoch höher.

Fragen zum Röntgen

Röntgen-Diagnostik – was ist das?

"Unter Röntgen-Diagnostik versteht man die Verwendung von Röntgenstrahlen zur bildgebenden Diagnostik. Trotz der Entwicklung neuerer Verfahren wie Computertomografie (CT), Ultraschall und Magnetresonanztomografie (MRT) ist die konventionelle Röntgenaufnahme nach wie vor eine wichtige Technik zur Diagnose verschiedener Erkrankungen.

Röntgengeräte bestehen aus einer Röntgenröhre und einer Aufnahmeeinheit. Die Strahlen werden durch eine kleine Öffnung in der Röntgenröhre gezielt auf  die zu untersuchende Körperregion gerichtet. Röntgenstrahlung kann Materie durchdringen und wird dabei je nach Dichte unterschiedlich stark geschwächt. Je dichter das Gewebe ist, desto weniger Strahlung lässt es durch. Die unterschiedlich geschwächten Röntgenstrahlen treten aus dem Körper aus und es wird ein sogenanntes Schwächungsbild auf einem digitalen Röntgendetektor erzeugt, das anschließend digital in das finale Röntgenbild umgewandelt wird. Um den dreidimensionalen menschlichen Körper auf einem zweidimensionalen Bild besser beurteilen zu können, werden in der Regel zwei Aufnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven gemacht."

Ist Röntgen schädlich?

Jede Röntgenuntersuchung ist mit einer Strahlenbelastung verbunden. Die Ärzte bei medneo lassen die Röntgenuntersuchung unter Anwendung aller Strahlenschutzmaßnahmen durchführen und können auf modernste Gerätetechnik zurückgreifen, sodass die Belastung auf ein Minimum reduziert wird. Die Vorteile der richtigen Diagnose einer Erkrankung und somit auch einer entsprechenden Therapie übertreffen das geringe Risiko bei weitem. 

Wer darf nicht geröntgt werden?

Bei jedem Patienten ist zunächst zu prüfen, ob die Röntgenuntersuchung und die damit verbundene Strahlenexposition notwendig ist. Alle Strahlenschutzmaßnahmen werden genutzt, damit die Belastung auf ein Minimum reduziert wird. Bei Schwangeren und Kindern werden sehr strenge Maßstäbe angewendet.

Darf ich während der Schwangerschaft mittels Röntgendiagnostik untersucht werden?

Da Röntgenstrahlung für das Ungeborene besonders schädlich ist, darf eine Röntgenuntersuchung zum Schutz des ungeborenen Kindes bei Schwangeren nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden. Frauen werden daher immer gefragt, ob sie schwanger sind oder sein könnten. Im Zweifelsfall wird eine Schwangerschaft zuerst ausgeschlossen oder eine alternative Methode ohne Strahlenbelastung gewählt (MRT/MRI, Ultraschall).

Können Kinder mittels Röntgendiagnostik untersucht werden?

Der kindliche Körper ist strahlenempfindlicher als der des Erwachsenen. Daher gelten besonders strenge Richtlinien bei der Röntgenuntersuchung von Kindern, um die Strahlenbelastung auf ein Minimum zu beschränken. Diese betreffen sowohl die Indikation als auch die Durchführung. Vor der Untersuchung wird durch Ihren Arzt geprüft, ob die Röntgenuntersuchung nicht durch eine strahlungsfreie Methode, z.B. eine MRT- oder Ultraschalluntersuchung, ersetzt werden kann.

Was muss ich vor der Untersuchung beachten?

Für eine Röntgen-Untersuchung ohne Kontrastmittel sind keinerlei Vorbereitungen nötig.  
Für eine Mammographie sollten Sie möglichst in der 2. Zykluswoche sein, frisch gewaschen und ohne Deodorant und Bodylotion kommen.

Wie läuft meine Untersuchung mittels Röntgendiagnostik ab?

Je nach Untersuchung liegen, sitzen oder stehen Sie in einer für das jeweilige Röntgenbild optimalen Position vor dem Aufnahmegerät. Diese Position müssen Sie für wenige Sekunden beibehalten und gegebenenfalls die Atemkommandos befolgen.

Röntgenbilder werden meist in zwei Ebenen erstellt, sodass Sie beispielsweise einmal von vorne und einmal von der Seite geröntgt werden.  

Die Steuerung der Aufnahmen erfolgt an einem Bedienplatz außerhalb des Röntgen-Raums. 

Es besteht ständig Sprech- und Sichtkontakt zwischen Ihnen und dem medneo-Personal. 

Während der Messungen sollten Sie sich nicht bewegen. Wenn Sie sich bewegen, werden die Bilder unscharf und sind eventuell nicht zu verwerten. Dann  kann es sein, dass die Messung wiederholt werden muss. 

Sie werden im Anschluss der Untersuchung wieder zurück in die Umkleidekabine gebracht und können sich dort wieder anziehen.

Was ist auf einem Röntgenbild zu sehen und was nicht?

Knochen blockieren aufgrund ihrer hohen Dichte Röntgenstrahlen besonders gut, wogegen weniger dichte Gewebe, wie die Muskulatur, für die Strahlen durchlässiger sind. Knochen werden als weiße Bereiche angezeigt und weniger dichte Gewebe, z.B. die Lunge, die viel Luft enthält, dunkler abgebildet. Deshalb ist die konventionelle Röntgenaufnahme besonders zur Untersuchung von Knochen und kalziumreichen Geweben geeignet, wie z. B. zur Diagnose von Knochenbrüchen oder zur Übersicht des Lungenstatus.

Was ist der Unterschied zwischen Röntgen, Durchleuchtung und CT?

Bei allen diesen bildgebenden Verfahren werden Röntgenstrahlen verwendet und sie gehören zur Röntgendiagnostik.

Während beim herkömmlichen Röntgen meist Aufnahmen in je 2 Ebenen gemacht werden, dient die Durchleuchtung zur weiteren Abklärung eines Röntgenbefundes, bzw. zur Erstellung dynamischer Untersuchungen. Die Röntgenröhre ist bei beiden Untersuchungen statisch. 

Bei der Computertomographie rotiert die Röntgenröhre um den Patienten und eine Vielzahl von Bildern wird aus verschiedenen Richtungen aufgenommen. 

Röntgenbilder sind mit Fotoaufnahmen vergleichbar, Durchleuchtungsbilder mit  Filmaufnahmen. 

CT-Aufnahmen liefern jedoch Schnittbilder durch den Körper mit einer sehr hohen Auflösung, die in allen Richtungen und als 3D-Bilder rekonstruiert werden können und sehr detaillierte Informationen liefern. Die Computertomographie hat jedoch eine höhere Strahlenbelastung als das Röntgen.

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